7/1/17

Die Jenneriten sind gnadenlos pragmatisch. Sie trachten nach Perfektion und sehen es überhaupt nicht ein, dass ihnen etwas wie die Sterblichkeit im Weg stehen soll. Aus diesem Grund nutzen die Jenneriten dunkle Energien des Universums, um die natürliche Ordnung der Dinge so zu verändern, wie sie es für passend halten. In ihrem Streben, das Leben zu meistern, müssen sich die Mitglieder der Jenneriten entscheiden, wie sie ihre Macht nutzen wollen. Schließen sie sich Rendain an, um dem Universum das Ende zu bringen? Oder kämpfen sie mit den Battleborn, um den letzten Stern zu retten?

Wer sind die Jenneriten?

Weltraum-Vampire. Nein, war nur ein Witz. Sie sind mit ziemlicher Sicherheit keine Weltraum-Vampire. (Aber sie sind irgendwie wie Weltraum-Vampire.)



Zu seiner Blütezeit – bevor die Varelsi die verbleibenden Sternsysteme in unserem Universum bedrohten – war das Jenneriten-Reich die weitreichendste Zivilisation, die es gab. Sie sind extrem kompetente (wenn auch recht invasive) Wissenschaftler, sie sind brutal effizient, wenn es um das Überleben geht, und sie haben eine ausgeprägte Vorliebe für Kriegsführung und Kampfkunst.

Es gibt zwar einige wenige Spezies, die zum sterneübergreifenden Reich gehören, aber der Kern des Reiches besteht aus Mitgliedern der Spezies, die man die "Jenneriten" nennt. Als Spezies sind die Jenneriten für ihre kantige Figur und viergliedrigen Hände bekannt, die sie von den "menschlicheren" Bewohnern des Universums unterscheiden.

Die Jenneriten verachten jede Spezies, die Makel und Ineffizienz zeigt (und das sind eigentlich so gut wie alle anderen Spezies). Sogar innerhalb ihrer eigenen Gesellschaft hat sich ein Kastenwesen mit genetisch veränderten Erhabenen an der Spitze entwickelt, direkt darunter stehen die nicht erhabenen Jenneriten und unter denen wiederum steht der schäbige Rest. Die Leibeigenen sind veränderte Bestien, denen man einen Funken Intelligenz gewährt hat. Sie werden allgemein als Sklavenspezies für die Arbeit und als grobe Krieger eingesetzt.
 

 

Jederzeit. Um jeden Preis.

Die Jenneriten sind Pragmatiker. Sie sind Perfektionisten. Alles, was sie für nicht perfekt halten, muss verbessert oder zerstört werden. Und wenn die Jenneriten die Gesetze des Universums dafür manipulieren müssen, dann wird das eben getan. So besagt es auch das offizielle Motto des Jenneriten-Reichs: "Jederzeit. Um jeden Preis."

Die Erhabenheit zu erlangen, um ewig zu leben, ist eine verlockende Perspektive. Vor Zehntausenden von Jahren entdeckte die Kaiserin Lenore die "Erhabenheit", einen Prozess, bei dem die Jenneriten enorme Mengen an Energie aufwenden können, um ein einzelnes Wesen nahezu unsterblich zu machen. Die Erhabenen altern nicht und sind immun gegen natürliche Krankheiten. Im Universum gibt es erhabene Jenneriten, die fast 20.000 Jahre alt sind.

Wie schon erwähnt verlangt dieser Prozess extreme Mengen an Energie. Um nur ein einziges Wesen zu verändern, muss gespeicherte Energie in planetarem Maßstab aufgewendet werden. Deshalb wird die Erhabenheit nicht oft angewendet und die Kandidaten für die Erhabenheit werden durch einen rigorosen Prozess ausgesucht und schließlich von der Kaiserin selbst bestätigt. Noch seltener und ziemlich ungewöhnlich ist es, wenn ein Wesen, das nicht zur Spezies der Jenneriten gehört, die Erhabenheit erhält.


 

Rendains Verrat

Lothar Rendain, fast 20.000 Jahre lang die rechte Hand der Kaiserin Lenore, verdiente sich seine Position durch die Leitung des jenneritischen Militärs. Er diente sogar als zentraler Commander der aus vielen Fraktionen bestehenden Allianzen gegen die Varelsi. Doch dann änderte sich etwas.

Als immer mehr Sternsysteme aus ihrer Existenz geknipst wurden, war Rendain der Ansicht, dass etwas unternommen werden musste. Die Varelsi und die bevorstehende Verdunkelung schienen unausweichlich. Die einzige praktikable Lösung war für ihn einleuchtend – er musste überleben. Und das bedeutete Verrat an seiner Kaiserin und Hilfe bei der Vernichtung des verbleibenden Universums. Immerhin gilt, wenn ein Ziel es wert ist: "Jederzeit. Um jeden Preis."

Rendain hielt eine unausweichliche Allianz mit den Varelsi für die pragmatischste Überlebensoption und führte einen Putsch auf der Thronwelt Jennar an, der die Verdunkelung des Planeten und all seiner Bewohner zur Folge hatte – die Kaiserin Lenore eingeschlossen. Rendains neuer Orden, genannt das Jenneriten-Imperium, begann, mit den Varelsi zusammenzuarbeiten, um das Werk der Verdunkelung des Universums zu vollenden. Diejenigen, die der Kaiserin gegenüber loyal blieben, wurden ausgeschaltet – oder flohen.

Jetzt kämpft Rendain einen Krieg an zwei Fronten – an der Seite der Varelsi gegen die Battleborn, um das verbleibende Universum zu vernichten, und gegen den wachsenden Widerstand, der sich innerhalb des Jenneriten-Imperiums erhebt.

Jenneriten-Battleborn

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